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Hanhofen, DE
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Landmaschinen umfassen alle Geräte und Maschinen, die in der professionellen Landwirtschaft, Forstwirtschaft und im Gartenbau zum Einsatz kommen. Zur Hauptgruppe gehören Traktoren und Schlepper (Standard- und Kompaktschlepper), Erntemaschinen wie Mähdrescher und Feldhäcksler sowie Bodenbearbeitungsgeräte mit Pflügen, Eggen, Grubbern und Kreiseleggen.

Im Bereich Saat und Pflege finden sich Sämaschinen, Düngerstreuer und Pflanzenschutzgeräte. Für die Heu- und Strohbergung kommen Ballenpressen, Heuwender und Schwader zum Einsatz. Forstmaschinen wie Holzspalter, Forwarder und Harvester runden das Sortiment ab.

Futtermischwagen, Stalleinrichtung und Beregnungsanlagen ergänzen das Angebot um Bereiche der Tierhaltung und Bewässerung.

Bekannte Hersteller sind John Deere, Fendt, CLAAS, Massey Ferguson, Deutz-Fahr, Case IH, New Holland, Lemken, Krone und Pöttinger. Anwendung finden Landmaschinen im Ackerbau, in der Viehhaltung, im Obst- und Weinbau sowie in der Forst- und Landschaftspflege.

Häufige Fragen zum Kauf gebrauchter Landmaschinen

Welche Maschinen zählen typischerweise zu den Landmaschinen?

Dazu gehören Traktoren, Mähdrescher und Feldhäcksler, Bodenbearbeitungsgeräte wie Pflüge, Grubber und Kreiseleggen, Sä- und Pflanzentechnik, Pflanzenschutz- und Düngerstreuer sowie Grünland- und Erntetechnik wie Ballenpressen und Ladewagen. Entscheidend für die Auswahl sind Schlagkraft, Arbeitsbreite und die Kompatibilität von Anbauräumen, Zapfwelle und Hydraulikanschlüssen.

Wie bewerte ich die Betriebsstunden bei Traktoren und Mähdreschern?

Bei Traktoren sind die Motorbetriebsstunden ein grober Richtwert, während bei Mähdreschern zusätzlich die Trommel- bzw. Motorstunden und die Hektarleistung zählen. Saisonmaschinen wie Mähdrescher sammeln pro Jahr vergleichsweise wenige Stunden; wichtiger als die reine Zahl sind hier Pflegezustand, Reinigung nach der Saison und lückenlose Wartung.

Woran erkenne ich Verschleiß an Dresch- und Reinigungsorganen eines Mähdreschers?

Prüfen Sie Dreschkorb, Trommelschlagleisten, Schüttler bzw. Rotor, Siebe und Elevatoren auf Abnutzung, Risse und Ausschläge sowie die Schneidwerksmesser und -finger. Übermäßiger Körnerbruch, Kornverluste oder unrunder Lauf deuten auf verschlissene Dreschorgane hin; ein Blick in den Korntank und den Häckslerbereich zeigt Verschleiß und Rostschäden.

Was sollte ich bei Allrad, Getriebe und Zapfwelle eines Traktors prüfen?

Testen Sie alle Getriebestufen, Wendeschaltung, Allradzuschaltung und Differenzialsperre unter Last sowie die Zapfwellendrehzahlen auf sauberes Ein- und Auskuppeln ohne Rupfen. Achten Sie auf Ölverlust an Achstrichtern und Hubwerk, auf das Spiel der Dreipunkt-Hydraulik und darauf, dass die Hubkraft die Last ohne Absacken hält.

Welche Prüfungen und Vorschriften sind bei Landmaschinen wichtig?

Selbstfahrende und angehängte Maschinen im Straßenverkehr benötigen je nach Bauart Betriebserlaubnis bzw. Zulassung, funktionsfähige Beleuchtung und teils eine HU; im Betrieb gilt die UVV-Prüfung nach DGUV Vorschrift 3 durch eine befähigte Person. Sicherheitseinrichtungen wie Zapfwellenschutz, Gelenkwellenschutz und Überrollschutz müssen vorhanden und intakt sein.

Worauf achte ich bei Reifen, Bereifung und Ballastierung?

Reifen sind bei Landmaschinen ein erheblicher Kostenfaktor; prüfen Sie Profiltiefe, Stollenabnutzung, Risse in den Flanken und das Baujahr der Reifen. Passende Bereifung (Standard, Breit- oder Pflegebereifung) und vorhandene Front- und Radgewichte beeinflussen Bodenschonung, Zugkraft und Einsatzspektrum spürbar.

Wie relevant ist die Elektronik und Anschlussfähigkeit moderner Landtechnik?

Moderne Maschinen nutzen ISOBUS, GPS-Lenksysteme und Terminals; prüfen Sie, ob vorhandene Systeme freigeschaltet, aktuell und mit Ihrer bestehenden Technik kompatibel sind. Fehlende Lizenzen, veraltete Terminals oder nicht nachrüstbare Schnittstellen können den praktischen Nutzen und den Wiederverkaufswert deutlich mindern.

Was ist beim Transport großer oder breiter Landmaschinen zu beachten?

Erntetechnik und Anbaugeräte überschreiten oft die zulässige Transportbreite, sodass Schneidwerke, Vorsätze oder Räder für den Transport demontiert oder Transportwagen genutzt werden. Klären Sie zulässiges Gesamtgewicht, Überbreite-Genehmigungen und ob Eigenanfahrt über kurze Strecken sinnvoller ist als ein Tieflader.

Welche typischen Fehlerquellen gibt es beim Gebrauchtkauf von Landtechnik?

Häufig unterschätzt werden Verschleiß an Ernteorganen, korrodierte Stellen durch aggressive Düngemittel, undichte Pflanzenschutzspritzen und nicht dokumentierte Reparaturen an Getriebe oder Hydraulik. Eine Vorführung unter realistischen Bedingungen, idealerweise im Feld oder mit angetriebenen Aggregaten, deckt Mängel auf, die im Stand nicht sichtbar sind.

Wie nehme ich Kontakt zum Verkäufer einer Landmaschine auf?

Über die Kontaktfunktion im jeweiligen Inserat wenden Sie sich auf dem mehrsprachigen Marktplatz direkt an den Anbieter, ohne zwischengeschalteten Händler. Besichtigung, Vorführung im Feld, Preis und Abholung stimmen Sie unmittelbar mit dem Verkäufer ab; die Kommunikation erfolgt per E-Mail.

Wie erkenne ich seriöse Anbieter und filtere passende Angebote?

Händler durchlaufen eine Verifizierung, und geprüfte Anbieter sind im Inserat entsprechend gekennzeichnet. Über die Filter nach Hersteller, Zustand, Baujahr, Preis und technischen Werten wie Betriebsstunden oder Leistung finden Sie gezielt Maschinen, die zu Ihrem Betrieb und Standort passen.

Gibt es Leasing- oder Mietkaufoptionen für Landmaschinen?

Für viele Inserate lässt sich direkt eine unverbindliche Leasing- oder Mietkaufanfrage stellen, was gerade bei saisonaler Auslastung interessant sein kann; die Konditionen klären Sie mit dem Anbieter oder Finanzierungspartner. Die Zahlungsabwicklung selbst findet außerhalb der Plattform statt, da diese als reiner Marktplatz dient.

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