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Metallbearbeitungsmaschinen & Werkzeugmaschinen

Motorleistung

Metallbearbeitungsmaschinen und Werkzeugmaschinen umfassen die zentrale Maschinengruppe für die spanende und umformende Bearbeitung von Metall in Industrie und Handwerk. Hauptbereiche sind Drehmaschinen (Universal-, CNC- und Karusselldrehmaschinen), Fräsmaschinen (Universal-, Vertikal-, Horizontalfräsen), Bearbeitungszentren sowie CNC-Maschinen.

Zur Blechbearbeitung zählen Tafelscheren, Abkantpressen, Laserschneidanlagen und Wasserstrahlschneider. Schleifmaschinen decken Außenrund-, Innenrund-, Flach- und Werkzeugschleifen ab. Weitere Bereiche sind Pressen, Stanzen, Sägen für Metall, Erodiermaschinen (Senk- und Drahterodieren) sowie Schweißen & Schneiden mit MIG/MAG, WIG, Plasma- und Laserschweißanlagen.

Führende Hersteller sind TRUMPF, DMG Mori, Mazak, Okuma, Hermle, Schuler, Amada, Heller, Doosan, Bystronic, Haas Automation und EMCO.

Anwendung finden diese Maschinen in der Metallindustrie, im Maschinen- und Werkzeugbau, in der Automobil- und Zulieferindustrie, in Lohnfertigungs-Betrieben sowie in Forschungs- und Prototyp-Werkstätten.

Häufige Fragen zum Kauf gebrauchter Metall- und Werkzeugmaschinen

Welche Maschinen gehören zu Metall- und Werkzeugmaschinen?

Dazu zählen Drehmaschinen und Dreh-Fräs-Zentren, Bearbeitungszentren und Fräsmaschinen, Schleif-, Bohr-, Säge- und Erodiermaschinen sowie Blechbearbeitung wie Abkantpressen, Tafelscheren, Laser-, Plasma- und Stanztechnik. Grundlegend ist die Unterscheidung zwischen konventionellen und CNC-Maschinen sowie deren Steuerungsgeneration.

Wie beurteile ich den Zustand einer gebrauchten CNC-Maschine?

Prüfen Sie Führungen, Kugelgewindetriebe und Lager auf Spiel und Verschleiß, die Spindel auf Rundlauf, Geräusche und Lagerspiel sowie die Achsen auf saubere, ruckfreie Verfahrbewegung. Ein Testschnitt oder eine Kreisformmessung sowie das Auslesen von Fehlerspeicher und Betriebsstunden geben Aufschluss über die tatsächliche Genauigkeit.

Warum ist die Steuerungsgeneration bei CNC-Maschinen so wichtig?

Die Steuerung (etwa gängige CNC-Systeme unterschiedlicher Baujahre) bestimmt Programmierbarkeit, Bediensystem, Schnittstellen und die Verfügbarkeit von Ersatzteilen wie Netzteilen, Displays und Antrieben. Bei sehr alten Steuerungen können Ersatzteile und Know-how knapp werden; klären Sie Datenübertragung, verfügbare Optionen und ob Retrofit sinnvoll und möglich ist.

Welche Verschleiß- und Genauigkeitsindikatoren sollte ich prüfen?

Achten Sie auf Umkehrspiel an den Achsen, Verschleiß und Riefen auf Führungsbahnen, Zustand der Abstreifer und den Rundlauf von Spindel und Werkzeugaufnahme. Ein aussagekräftiges Prüfprotokoll, ein Probeteil oder eine Vermessung nach anerkannten Verfahren zeigen, ob die Maschine die geforderten Toleranzen noch zuverlässig hält.

Welche Normen und Prüfungen sind bei Werkzeugmaschinen relevant?

Maschinen benötigen eine CE-Kennzeichnung mit Konformitätserklärung nach Maschinenrichtlinie; im Betrieb sind die elektrische Sicherheitsprüfung nach DGUV Vorschrift 3 und die UVV-Prüfung durch eine befähigte Person maßgeblich. Bei Pressen und Blechbearbeitung sind Schutzeinrichtungen wie Lichtvorhänge, Zweihandbedienung und deren Funktionsprüfung besonders sicherheitsrelevant.

Worauf achte ich bei Zubehör, Werkzeugaufnahmen und Software?

Prüfen Sie, ob Spannmittel, Werkzeughalter (etwa SK, HSK oder VDI), Lünetten, Reitstöcke und Werkzeugmagazin vollständig und im passenden System vorhanden sind. Fehlende Optionen, Softwarelizenzen oder Freischaltungen sowie inkompatible Werkzeugaufnahmen können erhebliche Nachrüstkosten verursachen und den Nutzwert einschränken.

Welche Anschlusswerte und Umgebungsbedingungen muss ich einplanen?

Klären Sie Anschlussleistung, Absicherung, Druckluftbedarf sowie ob Kühlschmierstoff-, Hydraulik- und Absauganlagen erforderlich sind. Große Maschinen benötigen oft ein tragfähiges Fundament oder eine ebene, schwingungsarme Aufstellfläche; auch Hallenhöhe und Bodenbelastbarkeit sind bei schweren Bearbeitungszentren zu berücksichtigen.

Was ist bei Demontage, Transport und Aufstellung zu beachten?

Präzisionsmaschinen sind transportempfindlich; wichtig sind fachgerechtes Verankern der Achsen, geeignete Anschlagpunkte, das Gewicht und die genauen Maße für Kran und Tieflader. Nach dem Transport sind Nivellieren, Ausrichten und häufig eine erneute Geometrieprüfung nötig, damit die ursprüngliche Genauigkeit wiederhergestellt wird.

Welche typischen Fallstricke gibt es beim Gebrauchtkauf?

Häufig unterschätzt werden verschlissene Spindeln und Führungen, veraltete Steuerungen ohne Ersatzteile, fehlendes Zubehör und eine im Stand nicht erkennbare Genauigkeitsabweichung. Lassen Sie die Maschine unter Strom vorführen, idealerweise mit einem Probeteil, und prüfen Sie Fehlerspeicher, Wartungsnachweise und die Vollständigkeit der Ausstattung.

Wie kontaktiere ich den Anbieter einer Werkzeugmaschine?

Über die Kontaktfunktion im Inserat treten Sie auf dem europaweiten, mehrsprachigen Marktplatz direkt mit dem Händler oder Anbieter in Verbindung, ohne Zwischenhändler. Vorführung unter Strom, technische Rückfragen, Preis und Transport klären Sie unmittelbar mit dem Verkäufer; die Anfrage erfolgt per E-Mail.

Wie finde ich gezielt Maschinen mit der passenden Ausstattung?

Jedes Inserat nennt Baujahr, Zustand, Standort und technische Daten wie Steuerung, Verfahrwege, Leistung und teils Betriebsstunden. Über die Filter nach Hersteller, Zustand, Baujahr, Preis und technischen Werten grenzen Sie die Auswahl passend zu Ihrer Fertigung und den geforderten Toleranzen ein.

Ist Leasing oder Mietkauf für Werkzeugmaschinen möglich?

Für viele Inserate können Sie unverbindlich eine Leasing- oder Mietkaufanfrage stellen, was bei hochwertigen Bearbeitungszentren die Investition planbarer macht; die Konditionen klären Sie mit Anbieter oder Finanzierungspartner. Die eigentliche Kaufabwicklung findet außerhalb der Plattform statt, da es sich um einen reinen Marktplatz handelt.