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Kramer Radlader neu und gebraucht kaufen – große Auswahl an Allrad-Radladern direkt vom Fachhändler. Bei uns finden Sie allradgelenkte Radlader von Kramer – von den aktuellen Baureihen 5035 bis 8180 bis zu bewährten Klassikern wie dem 750 –, dazu passend die Kategorie Teleskoplader. Jedes Inserat nennt Baujahr, Betriebsstunden, Einsatzgewicht, Schaufel und Ausstattung. Geliefert von Kraus Baumaschinen aus Frankenthal und GSK Baumaschinen aus Hanhofen; der Bestand wechselt laufend. Diese Seite zeigt Baumaschinen der Kramer-Werke aus Pfullendorf.
Kramer im Überblick
1925 gründeten die Brüder Emil, Hans und Karl Kramer in Gutmadingen die „Erste deutsche Spezialfabrik für Kleinschlepper und Motormäher". Später zog das Unternehmen nach Überlingen am Bodensee. Ende der 1950er-Jahre stieg Kramer mit dem KS 510 in die Baumaschinen ein, nach Firmenangaben dem ersten Schaufellader mit Allradantrieb. 1963 folgte die hydraulische Schnellwechselplatte, 1973 die vollständige Konzentration auf Baumaschinen. 1987 ging mit dem Kramer 312 SL der erste Radlader mit Allradlenkung in Serie, 1993 kam der erste Teleskopradlader.
Im Jahr 2000 fusionierte Kramer mit dem österreichischen Hersteller Neuson, 2007 entstand daraus mit Wacker die heutige Wacker Neuson-Gruppe, zu der Kramer seither als Marke gehört. Seit 2008 sitzt Kramer in Pfullendorf. Ab 2005 baute Kramer Teleskoplader für Claas, 2016 kam mit dem 5055e der erste Elektro-Radlader. 2025 feierte Kramer sein 100-jähriges Bestehen.
Das Portfolio von Kramer – neu und gebraucht
Kramer baut drei Produktgruppen, jeweils in Ausführungen für Bauwirtschaft und Landwirtschaft. Die Übersicht zeigt die aktuellen Baureihen und die Typen, die gebraucht am häufigsten gehandelt werden. Welche Maschinen gerade angeboten werden, sehen Sie in der Inseratsliste auf dieser Seite.
| Produktbereich | Aktuelle Baureihen (neu) | Häufig gebraucht gehandelt | Bei uns in |
|---|---|---|---|
| Radlader Bau, kompakt | 5035, 5040, 5045, 5065e, 5075, 5085, 5095 | 5065, 5055, 5050, 5035, 5075 | Radlader |
| Radlader Bau, groß | 8085, 8095, 8105, 8115, 8155, 8180 | 8085 | Radlader |
| Ältere Allrad-Radlader | – | 750, ältere Allrad-Typen wie 312 SL und 380 | Radlader |
| Radlader Landwirtschaft | KL12.5, KL14.5, KL21.5L, KL25.5e, KL36.5, KL36.8, KL38.8, KL41.8, KL43.8, KL60.8, KL70.8 | KL19.5, KL25.5 | Radlader |
| Teleskopradlader | 8085T, 8095T, 8145T; Landwirtschaft KL20.5T, KL33.8T, KL37.8T, KL55.8T | – | Radlader, Teleskoplader |
| Teleskoplader Bau | 3007, 3507, 3610, 4007, 4507, 5507, 5509 | – | Teleskoplader |
| Teleskoplader Landwirtschaft | KT144, KT144e, KT276, KT316, KT307, KT356, KT357, KT3610, KT407, KT457, KT557, KT559 | – | Teleskoplader |
Was die Kramer-Typenbezeichnung verrät
Bei den Radladern für die Bauwirtschaft steht die erste Ziffer für die Baureihe (5er oder 8er), die folgenden Ziffern passen zum Schaufelinhalt: Ein 5035 hat 0,35 m³, ein 8105 1,05 m³, ein 8180 1,80 m³. Dieselbe Logik zeigen viele ältere Allrad-Radlader: 750 = 0,75 m³, 850 = 0,85 m³, 1150 = 1,15 m³ – es gibt aber Ausnahmen wie den deutlich größeren 880. Ein T am Ende kennzeichnet den Teleskopradlader, ein e das elektrische Modell. Die Landwirtschaftsmodelle heißen KL; hier entspricht die Zahl vor dem Punkt grob der Kipplast in 100 kg, die Ziffer dahinter der Baureihe – der KL36.8 ist mit 3.650 kg Kipplast das Gegenstück zum 8085. Bei den Teleskopladern ordnen die Ziffern grob Nutzlast und Stapelhöhe: Ein 3610 hebt rund 3,6 t auf knapp 10 m, ein 5509 rund 5,5 t auf etwa 9 m.
| Modell | Daten | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| 5035 | 0,35 m³ Schaufel, 1.200 kg Kipplast, 18,5 kW | GaLaBau, Hofarbeiten, Innenräume |
| 5055 / 5065 | Schaufelklasse 0,55–0,65 m³; 5065e: 2.800 kg Kipplast | Bauhof, Kommune, Garten- und Landschaftsbau |
| 750 | ca. 4,2 t, 0,75 m³ Schaufel | meistgehandelter älterer Kramer: Hof, Bau, Landwirtschaft |
| 850 | ca. 4,5 t, 0,85 m³ Schaufel | Baustoffhandel, Bauhof |
| 5075 | 0,75 m³, 3.400 kg Kipplast, 55,4 kW | Bau und Kommune mit Palettengabel und Kehrmaschine |
| 5085 / 8085 | 0,85 m³, 3.650–3.700 kg Kipplast, 55,4 kW | Allrounder für Bau und Landwirtschaft |
| 8105 / 8115 | 1,05–1,15 m³, 4.100–4.250 kg Kipplast | Schüttgut, Baustoffhandel, Erdbau |
| 8155 / 8180 | 1,55–1,80 m³, 6.100–6.900 kg Kipplast, 100–115 kW | größte Kramer-Radlader: Recycling, Landwirtschaft, Erdbau |
Worauf wir beim gebrauchten Kramer achten
Allradlenkung: Kramer-Radlader lenken nicht über ein Knickgelenk, sondern über beide Achsen. Spiel in Lenkzylindern, Spurstangen und Achsschenkeln prüfen, Lenkarten (Allrad, Hundegang, Vorderachslenkung, sofern vorhanden) im Stand und bei Fahrt testen.
Hubgerüst und Schnellwechsler: Bolzen und Buchsen an Hubarm und Schwinge, Schnellwechselplatte und Verriegelung auf Verschleiß ansehen. Bei Teleskopradladern und Teleskopladern zusätzlich Gleitstücke und Teleskopausschub prüfen.
Antrieb und Hydraulik: Gleichmäßiges Anfahren, Bremsen und Schnellgang (ecospeed, sofern verbaut), Dichtheit von Hydraulikpumpe und Zylindern, Zusatzhydraulik und Anbaugeräte-Funktion testen.
Typ, Baujahr und Papiere: Bei älteren Maschinen wie dem 750 oder 850 Typenschild und Seriennummer mit dem Inserat abgleichen, Betriebsstunden mit Wartungsheft vergleichen. Für Deutschland UVV-Prüfung und – für Straßenfahrt – die Zulassungspapiere mitgeben lassen.
Kramer bei uns: Händler und Bestand
Kraus Baumaschinen aus Frankenthal führt den größten Teil unseres Kramer-Bestands mit Radladern für Bau und Hof, GSK Baumaschinen aus Hanhofen ergänzt weitere Kramer-Radlader. Kompakte Radlader und Teleskoplader aus demselben Konzern finden Sie unter Wacker Neuson, vergleichbare Maschinen unter Yanmar, JCB und Manitou.
Häufige Fragen zu Kramer Radladern
Was bedeuten Bezeichnungen wie 5065 oder 8085 bei Kramer?
Die erste Ziffer nennt die Baureihe (5er oder 8er), die folgenden Ziffern passen zum Schaufelinhalt: 5065 = 0,65 m³, 8085 = 0,85 m³. Ein T am Ende steht für Teleskopradlader, ein e für Elektroantrieb.
Was ist das Besondere an der Kramer-Allradlenkung?
Kramer-Radlader lenken über Vorder- und Hinterachse statt über ein Knickgelenk. 1987 brachte Kramer mit dem 312 SL den ersten Radlader mit Allradlenkung in Serie. Der starre Rahmen sorgt für eine gleichbleibende Standsicherheit auch bei voll eingeschlagener Lenkung.
Welche Kramer-Radlader werden gebraucht am häufigsten gehandelt?
Auf den großen Gebrauchtportalen ist vor allem der ältere Kramer 750 stark vertreten, dazu 5065, 5055, 8085 und 5050. Entsprechend gut sind Ersatzteile und Anbaugeräte verfügbar.
Gehört Kramer zu Wacker Neuson?
Ja. Kramer fusionierte 2000 mit Neuson und gehört seit 2007 zur Wacker Neuson-Gruppe. Die Maschinen werden in Pfullendorf gebaut und tragen weiter den Namen Kramer.
Was ist der Unterschied zwischen 5er- und KL-Modellen?
Die vierstelligen Namen wie 5075 oder 8085 nutzt Kramer für die Bauwirtschaft, die KL-Namen für die Landwirtschaft. Bei den KL-Modellen ordnet die Zahl grob die Kipplast in 100 kg; der KL36.8 entspricht mit 3.650 kg Kipplast in etwa dem 8085.
Baut Kramer auch Teleskoplader?
Ja, Teleskoplader für Bau und Landwirtschaft sowie Teleskopradlader, die die Stapelhöhe eines Teleskopladers mit der Wendigkeit eines Radladers verbinden. Einige Modelle erreichen knapp 10 m Stapelhöhe bei 3,6 t Nutzlast.
Wie viele Betriebsstunden sind bei einem gebrauchten Kramer in Ordnung?
Bei nachweisbarer Wartung sind 5.000 bis 8.000 Stunden für einen Kompaktradlader kein Problem. Wichtiger als die Stundenzahl sind Lenkung, Bolzenspiel am Hubgerüst, Hydraulik und Antrieb.
Kann ich einen Kramer-Radlader leasen oder per Mietkauf finanzieren?
Zu vielen Inseraten – neu wie gebraucht – können Sie direkt eine unverbindliche Leasing- oder Mietkauf-Anfrage stellen. Die Konditionen klären Sie mit dem Händler oder dessen Finanzierungspartner; Kauf und Zahlung laufen direkt zwischen Ihnen und dem Verkäufer.
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